Shiatsu

Die Kunst des Berührens

Shiatsu ist eine der ältesten asiatischen Therapieformen und kommt aus Japan. Übersetzt heisst Shi-atsu "Finger-Druck", wobei nicht nur die Finger, sondern auch Handballen, Ellbogen und manchmal der ganze Körper eingesetzt werden.

Durch das Stimulieren der Meridiane (Energieleitbahnen im Körper) soll der Chi-Fluss im Körper harmonisiert werden. Das Chi (auch Ki genannt) ist mittlerweile auch für viele Europäer ein Begriff, damit wird Lebensenergie bezeichnet.

Mit einer Shiatsu-Massage werden Staus und Blockaden in den Meridianen aufgelöst und ein (Selbst-)Heilungsprozess kommt in Gang.

Ein Unterschied zur Westlichen Medizin ist, dass die TCM (traditionelle chinesische Medizin) nicht zwischen krank oder gesund unterscheidet. Somit kann durch in Fluss bringen der Energiebahnen auch frühzeitig Krankheiten vorgebeugt werden.

Nebenwirkungen gibt es kaum. Wenn alte Verletzungen vorhanden sind, welche durch die Behandlung zur Ausheilung angeregt werden, könnte dies einige Minuten oder Stunden anhaltender leichter Schmerz auslösen. Dem Tier wird jedoch nie mehr zugemutet als es vertragen kann.

Sollte die Besserung nach einigen Tagen nachlassen, liegt die Schädigung schon einige Zeit zurück oder ist sogar traumatisiert. Dies kann eine mehrfache Behandlung notwendig machen. Oder es liegt ein Stressfaktor vor. Dies von einer Futterallergie bis zur falschen Haltung reichen.

Ohne Beseitigung des Stressfaktors kann keine langfristige Besserung eintreten.

Für wen ist diese Therapieform geeignet?

  • Für gesunde Tiere: Dort wirkt Shiatsu präventiv und stärkend
  • Beim kranken Tier wirkt Shiatsu schmerzstillend, entspannend, stärkt das Immunsystem und regt die Selbstheilung an.

 

Hinweis

Die Therapie soll eine tierärztliche Behandlung nicht ersetzen sondern ergänzen!